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Zwischen Raum und Zeit

Ich arbeite mit Architektur, doch mein Fokus liegt auf dem Menschen. Ich arbeite mit Objekten, doch mein Thema ist die Zeit. Von meiner Basis in Nürnberg aus suche ich nach der Essenz dessen, was wir bauen, und was davon als Spur von uns übrig bleibt.

Der Blick: Grenzen & Übergänge

Architektur ist für mich mehr als eine Hülle; sie ist ein Zeuge. Mein Blick richtet sich oft nach Osten, dorthin, wo das vermeintlich Graue schillert und Brüche zu Charaktermerkmalen werden. Ich dokumentiere nicht nur Gebäude, ich erzähle von den Räumen dazwischen.

Die Haltung: Präsenz statt Perfektion

In einer Welt der schnellen Bilder setze ich auf die Kraft der Langsamkeit. Ich lasse Unvollkommenheit zu, damit die Aufnahme wahrhaftig bleibt. Wo die klassische Architekturfotografie oft nach klinischer Perfektion strebt, suche ich die Patina und die Atmosphäre des Augenblicks.

Der Prozess: Dauer & Annäherung

Gute Fotografie ist ein Prozess der Annäherung. Ob in freien künstlerischen Projekten oder in der Dokumentation gebauter Realität: Ich nehme mir die Zeit, die ein Ort braucht, um seine Essenz preiszugeben. Für einen Moment, der bleibt.

Die Freiheit des Sehens

In meinen freien und künstlerischen Arbeiten löse ich mich von festen Vorgaben, um den Blick zu weiten. Hier geht es nicht um Dokumentation, sondern um Wahrhaftigkeit. Ich suche nach der Dauer im Prozess und nach dem, was von uns bleibt, wenn der Moment verstreicht.

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